Eine Spielgruppe besteht aus einem Spielleiter und Gruppe von mehreren Spielern. Letztere haben einen so genannten Charakterbogen, auf dem die Eigenschaften und Fähigkeiten einer fiktiven Person unter anderem in Form von Zahlen festgelegt sind (Bsp.: Die Intelligenz auf einer Skala von 1-18, ebenso Geschicklichkeit, Stärke, Schönheit und dergleichen mehr). Je ausgearbeiteter ein solcher Charakter ist, umso einfacher ist es ihn zu spielen. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Rollen im Laufe der verschiedenen Spiele auszuprobieren – wie verhält man sich als Ritter, als Schurke, als ein Muskelprotz, ein ehrgeiziger Zauberer, ein dem Wald verbundener Elf, als Barbar, als nach Schätzen suchender Zwerg oder – was sehr abenteuerlich sein kann – als Frau, wenn man ein männlicher Spieler bzw. als Mann, wenn man ein weiblicher Spieler ist
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Welche Ausrüstungen braucht man dafür?
Ganz spartanisch gesagt:
Eigentlich fast keine, denn die Hauptzutat des Spiels ist Phantasie und entweder hat man die immer bei sich oder man besitzt sie ohnehin nicht.
Trotzdem gibt es natürlich sehr viele Sachen, die man dazu nehmen sollte oder könnte. Hier die Ausrüstung im Einzelnen:
Regelwerke:
Sicherlich kann man selber simple Regeln für ein Rollenspiel aufstellen und loslegen, aber es gibt eine Vielzahl von Publikationen, die einem sämtliche Arbeit schon abgenommen haben.
Die Regelwerke enthalten auch die, für die Spieler nötigen Charakterbögen, in die sie die Werte ihrer Figuren eintragen.
Kriegerinnen sind geübter im Umgang mit Waffen, Heiler können heilen und Tränke herstellen…..
Abenteuer oder „Module“:
Kein Spielleiter kann sich immer alle Geschichten, die die Spieler erleben, selber ausdenken.
Man sollte also versuchen sich kleine Geschichten zu überlegen.
Fange klein an z.b. XY braucht neue Kräuter, und gibt jemandem den Auftrag welche zu suchen.
In welchen Welten spielt man?
Es gibt eigentlich keine „Welt“, die nicht vom Rollenspiel entdeckt wurde. Vielfach spielen die Abenteuer in dem Bereich der Fantasie, der gerade durch die „Herr der Ringe“-Filme auch einem Publikum vertraut ist, das sonst nicht viel mit diesem Genre zu tun hat. Fantasy-Welten sind geprägt durch eine mehr oder minder mittelalterliche Umgebung, in der mystische Wesen wie Elfen, Zwerge, Feen, Drachen und Trolle ganz normal existieren, auch wenn sie je nach Spielsystem sehr unterschiedlich dargestellt werden.
Rollenspiel gilt vor allem in Fernseh- und Zeitungsberichten als sehr suspekt. Gerade die üblichen „Fachbegriffe“ des Spiels wirken, aus dem Zusammenhang genommen, befremdlich: der „Meister“, der einem einen „Auftrag“ gibt, den man mit seiner „Magier“ ausführt, vielleicht noch mit Hilfe eines „Rituals“, in dem ein „Dämon“ beschworen werden musste. Eine weiterer gern angeführter Kritikpunkt ist die Realitätsflucht, die Rollenspieler mit ihren langen Spieletreffen, dem Erleben von Abenteuern aus „zweiter Hand“ und der Begeisterung für nicht existente Welten und Personen begehen.
Positive Kritik am Rollenspiel gibt es jedoch auch: kaum ein anderes Spiel erfordert ein so hohes Maß an Kommunikation innerhalb der Gruppe und verlangt viel Kooperation zwischen den Spielern und dem Spielleiter, damit sich alle auf ein gemeinsames Vorgehen und eine Darstellung der Situation einigen können.
Bedenkt beim Rollenspiel immer eins. Egal wo ihr spielt. Egal was ihr spielt. Irgendwann kann es euch dazu bringen, echte Gefühle für euren Gegenüber zu entwickeln. Trennt RL und SL solange es euch möglich ist. Für Risiken und Nebenwirkungen seid ihr selbst verantwortlich.