Candias Erhöhung und die neue Königin (Februar 2008)

Candia, die Retterin der Elfen, hatte trotz ihres jungen Alters schon eine führende Position im Elfenland übernommen und leitete wie gewöhnlich das Konzil im Namen der Königin. Es war beim Elfenkonzil Mitte des Monats (16.02.2008), als Jan, der Zauberer, Candia eine mysteriöse Papierrolle überreichte. Mit eindringlicher Stimme sprach er: „Anne sagte, ich soll dir dieses Dokument unbedingt am Anfang des Konzils übergeben.“ Die Elfe nahm die Papierrolle gespannt entgegen und brach das Siegel auf. Xiue war über die Maßen neugierig und folgte mit ihren Blicken jeder Handbewegung. Candia verzog das Gesicht beim lesen: „Oh, das sind keine guten Nachrichten.“ Jan schaut besorgt und Atalia machte sich große Sorgen. Candia sprach dann: Liebe Mitelfen, es scheint so das unsere Königin ihr Amt niederlegt. Die Gründe dafür hat sie in diesem Pergament leider nicht genannt.“ Einige Elfen wunderten sich, anderen fehlten gänzlich die Worte. Candia erhob wieder das Wort: „Das ist sehr bedauerlich, da sie eine gute und weise Königin ist. Sie bittet jedoch darum wieder als Richterin des Elfenlandes, weiterhin der neuen Königin zur Seite zu stehen.“ Tränen rannen den Gesichtern der Anwesenden herab. Der Zauberer flüsterte betroffen: „Ein Elfenland ohne Königin, ohne Anne…“. „Bitte weint nicht. Sie wird immer bei uns sein. Als Richterin des Elfenlandes ist sie selbstverständlich Mitglied des Elfenrates und wird so immer an der Seite der zukünftigen Königin sein und auch an der Seite des Volkes des Elfenlandes.“ Jan fügte hinzu: „Als Richterin hat Anne schon zu Napoldes Zeiten dem Land gut gedient.“,“ So ist es großer Zauberer. Als ich noch eine sehr sehr junge Elfe war, war sie immer für mich da. Wir werden ihre Führung sehr vermissen, doch nun müssen wir leider so schnell als möglich eine neue Königin erwählen. Denn ein Elfenland ohne Königin, die es führt, kann leicht ein Ziel für andere Völker oder gar Dämonen werden. Deshalb bitte ich nun den Elfenrat sich im Kristallgebäude im Himmelsgefilde zusammenzufinden, um die Zukunft unseres Landes zu planen und zu sichern.“ Der Zauberer erklärte: „Die alten und bewährten Gesetze unseres Landes schreiben vor: Die Königin wird vom Elfenrat aus deren Mitte bestimmt.“

Es dauerte eiine Weile bis die Mitglieder des Elfenrates mit erleichtertem Gesicht zurückkehrten. Candia sprach: „Nun wir haben eine gute Nachricht. Wir haben uns geeinigt. Ich will euch nicht weiter auf die Folter spannen. Xiue tritt bitte vor.“ Candia blickte stolz auf ihre Ziehmutter. Xiue trat vor Candia: „Xiue, du wirst nun die Pflichten und auch alle Rechte erhalten die eine Königin und ihr Amt mit sich bringen. Du wurdest vom Elfenrat einstimmig zur Königin gewählt.“ Xiue nickte ehrfurchterfüllt. „Ich bin voller Zuversicht, dass du, nein Ihr die Aufgaben, die Euch bevorstehen werden, meistern werdet.“ Xiue kniete für ihren Schwur nieder: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle Elfenlandes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, die Gesetze und die Rechte zu wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. Die Sterne sind heute meine Zeugen.“ Atalia war gerührt, Tränen kullerten ihr über die Wangen. Candia antwortete mit andächtiger Stimme: „So nehme ich denn Euren Schwur an und reiche Euch als Zeichen eurer Ernennung diese Krone, tragt sie mit Stolz und Ehrfurcht.“ Candia Oyen reichte die Krone an Xiue und verbeugte sich vor ihrer neuen Königin. Atalia war erleichtert, dass das Elfenland nun wieder eine Königin hatte und der Schutz des Landes gewahrt blieb. Candia wischte sich eine Tränte ab: „Mein Herz ist erfühlt mit Freude.“ Xiue nahm demütig die Krone an und verneigte sich als Dienerin vor den Anwesenden und zur Ehre der Elfen. „Euer Wohl liegt mir am Herzen und wird der Stern sein, der mir den Weg weist.“

Mara Morgath beobachtete das Geschehen und blickte erfreut zu Xiue. Candia fragte freudig: „Ich bitte euch darf ich euch Hoheit in den Arm nehmen?“, „Ja, du darfst meine liebe Candia.“ Alle applaudierten und Jubel brach aus. Candia’s Herz zersprang fast vor Freude für Xiue: „Mögen die Sterne immer über Euch wachen Hoheit und Euch den rechten Weg weisen.“ Xiue weinte vor Glück. Mara wünschte ihr: „Xiue, meine allerbesten Glückwünsche! Anne war uns eine gute Königin, wir werden sie als solche sicher alle vermissen. Doch ich bin mir sicher, ihr seid eine ehrwürdige Nachfolgerin.“ Jan schaute stolz zur neuen Königin, die sich überglücklich bei allen bedankte. Obwohl Xiue aus der königlichen Linie stammte, war es dennoch nicht selbstverständlich, dass sie erwählt wurde. Jeder andere des Elfenrates hätte diesen Platz einnehmen können, denn nicht die Abstammung zählte im Elfenland, sondern die Weisheit des Elfenrates.

Xiue versuchte plötzlich eine ernste Miene aufzusetzen und räusperte sich: „Freunde, liebe Anwesende! Heute ist ein besonderer Tag für mich.“ Candia Oyen schaute verwundert zur neuen Königin: „Noch ein Ereignis Hoheit?“ Die Königin ignorierte die Bemerkung und wandte sich an die Versammelten:“ Das Schicksal hatte bestimmt, dass Candia sich schweren Prüfungen stellen musste und nun den Pfad der Reife beschritten hat. Heute ist der Tag, an dem ich Candia in der heiligen Zeremonie der Erhöhung meinen Segen geben werde.“ Candia machte sehr große Augen und war sprachlos. Mara schaute dabei fragend in die Runde. Xiue murmelte ein paar Worte in der alten Sprache und ein paar Gegenstände erschienen. Die Königin schlug den Gong und erhob den Zauberstab mit dem Banner der Zeremonie.

Darauf sprach sie mit zitternden Flügeln: „Candia, komm bitte zu mir. Liebe Candia.“ Xiue schaute ihr tief in die Augen. Candia war immer noch etwas geschockt. „Ich sehe wie in dir das Gute erstrahlt und dass du große Liebe im Herzen trägst.“ Candia senkte den leicht erröteten Kopf. „Du hast bewiesen, dass du weise Entscheidungen treffen kannst. Du hast mit Selbstlosigkeit, Mut und Stärke dich für deine Freunde eingesetzt und hast damit das Leben zweier Völker gerettet. Deshalb erhöhe ich dich heute in den Stand einer erwachsenen Elfe.“ Atalia war sprachlos und hörte nur noch ganz gespannt zu. Candia bekam kaum ein Wort heraus. „Alle Anwesenden, selbst die Gestirne über dir sind heute Zeugen dieses Beschlusses.“ Xiue schlug den Gong und sprach dann mit liebevoller Stimme: „Höre nun meinen Segen.“ Funkelstern war total sprachlos und freute sich für Candia.

Die Elfe sah auf und blickte in die Augen ihrer Königin. „Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters. Möge all das Gute auf dem Weg, den du vor dir hast, vor dir hergehen. Das ist mein Wunsch für deine Lebensreise. Möge mein Segen, wie ein leuchtendes Gestirn immer über dir schweben, wie die glutrote Sonne, wenn sie ihren Tag über den Gräsern der wilden Wiesen im Elfental beginnt. Zusammen mit meiner Liebe und meinem Segen lege ich dir dieses Geschenk in deine Hände. Möge dir dieser Zauber Licht spenden, wenn der Weg vor dir dunkel erscheint.“ Xiue überreichte Candia ein geheimnisvolles Geschenk. Mara Morgath rief: „Ein Hoch auf Candia!“ Die Königin schaute stolz zu ihrer nun erwachsenen Elfe: „Erde und Himmel mögen heute dein sein, Sonne und Mond mögen sich verneigen und die Sterne über alle deine Wegen leuchten. Lass mich dich umarmen und dir einen Kuss auf die Stirn geben.“ Xiue drückte Candia den Segenskuss auf die Stirn. Der Gong erschallte zum Ende. Candia zersprang das Herz fast im Leibe vor Aufregung: „Ich danke euch Hoheit!“ Atalia kullerten ein weiteres Mal Freudentränen über die Wangen. Jan war stolz auf seinen ehemaligen Lehrling, aber auch etwas traurig. Maui Milos reichte Atalia ein paar Tempos. “ danke liebe Maui … ;0) *schnief* … so viele Freudentränen hab ich schon lange nicht mehr vergossen … *heul* …“ Mahorhen, Mara, Maui und die vielen anderen wünschten Candia alles Gute. Candia flüstert in das Ohr der Hoheit: „Ich werde mir Mühe geben euch nicht zu enttäuschen“ Xiue antwortete leise: „Ich hab dich ganz doll lieb!“ und Candia sah Xiue in die fecuhten Augen: „Ich dich auch.“, „Seit tapfer. Du bist mein Ein und Alles.“, „Ich danke Euch meine Königin, ich werde mein Möglichstes tun um Euch immer Ehre zu bereiten und nie Kummer.

Candia kniete in Demut vor der Hoheit und ihrer Mutter nieder. Xiue lächelte voll Stolz und nahm ihre Tochter an den Händen. „Du musst nicht vor mir knien.“ Candia war ganz gerührt. „Ich versuche es mir zu merken, liebste Xiue.“

Mara rief aus: „Welch wunderbarer Augenblick, liebe Elfen.“ Xiue lud alle ein: „Kommt lasst uns feiern!“. Nebel stieg auf und am Himmel tanzten die bunten Lichter des Feuerwerks. Lange wurde noch geredet, getanzt und gefeiert.

Die neue Heilerin (Februar 2008)

Die Sonne stand tief am Horizont und färbte die Dachsteine der kleinen Elfenhäuschen in tiefes Rot. „Gen sulion, meine liebe Candia.“ begrüßte die Elfe der Einhörner freudig ihre Tochter. Wusel, der sprechende Kater, rannte der Weile zu jedem einzelnen Anwesenden. Jan, der Zauberer ließ einen fernen Ruf erschallen und die ersten Elfen kamen zusammen. „Kommt lasst uns zum Feuer gehen.“ rief Candia den Elfen zu. „Florence, möchtest du uns nicht Gesellschaft leisten?“ fragte der Zauberlehrling die neue Besucherin. Florence nahm schüchtern die Einladung an. Candia schüttelte den Kopf als sie die wenigen Elfen sah: „Das wird aber ein kurzes Treffen wenn nicht bald mehr kommen.“

„Seid gegrüßt, meine Lieben.“ mit den Worten traf die Königin Annemarie ein. Die Elfen grüßten ehrerbietend ihre Hoheit. Annemarie hieß den Gast herzlich willkommen und fragte in die Runde: „Wie geht es euch nach dem Kampf heute?“. Einige waren noch erschöpft, aber insgesamt waren alle erleichtert, dass der Schatten besiegt worden war.“ Florence genoss es sichtlich in dieser freundlichen Runde zu sitzen. Ihr Lob über das Elfenland fand fast kein Ende. Annemarie nickte freudig und dankte ihr nach jedem Satz. Florences aufrichtige Begeisterung tat der Königin sichtlich gut. Schließlich war sie es, die das Land geschaffen hatte. Xiue seufzte tief: „Frieden – was für ein schönes Wort.“ Atalia, die Elbe des Nebels, trat heran und fragte Candia leicht errötet: „Ist es unverschämt von mir, mich neben die Königin zu setzen…?“, „Frag sie doch einfach Atalia“ lächelte der Zauberlehrling zurück. Nach und nach füllte sich die Runde. Funkelstern, Mahorhen, Ylein, ctm5000, genannt der Mann, Verena und viele andere Elfen setzten sich aufgeregt ans Feuer. Samantha, die Amazone, erschien und wünschte allen einen guten Abend. Candia überkam leichtes Lampenfieber, als sie die vielen Elfen sah. Heute sollte sie die Wortführerin sein.

Atalia, Elbe des NebelsDie Königin eröffnete die Besprechung und übergab Candia das Wort. Florence lauschte aufmerksam und alle Augen ruhten nun auf Candia, deren Flügel leicht zu zittern begannen. Die kleine Elfe gab die erste Ankündigung bekannt: „Wir haben eine neue Heilerin in unserer Mittel.“ und bat Atalia vorzutreten. Candia schaute in die Elfenrunde: „Atalia wird sich von nun an um das gesundheitliche Wohl der Elfen und der Besucher des Elfenlandes kümmern.“ Die Elfe des Nebels zitterte vor Aufregung und antwortete zögerlich auf die Frage, ob sie noch etwas sagen möchte: „Vielleicht nur… ich bedanke mich vielmals für das Vertrauen, das mir damit erwiesen wurde… Ich werde mich bemühen mein Bestes zu tun hier im Elfenland.“ Jan freute sich endlich wieder eine gute Heilerin im Dorf zu haben. Atalia wollte sich schnell wieder setzen, aber Candia hinderte sie daran: „Warte noch. Hoheit darf ich ihr die Weihe geben oder sollen wir das erst im Anschluss zelebrieren?“ Annemarie wies sie an es sofort zu tun und alle warteten gespannt darauf, was nun geschah. Candia fixierte mit ihrem Blick die zitternde Atalia: „Atalia, du wirst nun die Pflichten und auch die alle Recht einvernehmen, die die Heilerin vor dir inne hatte. Aber auch neue werden auf dich zukomme. Doch ich bin voller Zuversicht, dass du deine Aufgaben mit ganzem Herzen und viel Verstand bewältigen wirst. Denn so wie ich dich kennengelernt habe, bist du würdig dieses Amt zu besetzen. Nun komm in meine Arme und lasse dich durch einen Kuss auf deine Stirn weihen, so dass die Sterne immer über dich wachen mögen.“ Der Zauberlehrling drückte Atalia liebevoll. Funkelstern teilte die Aufregung besonders und alle klatschten vor Freude. Atalia sprach darauf ihren feierlichen Schwur: „Ich bedanke mich vielmals und gelobe feierlich Euch mit ganzem Herzen allen Elfen hier zu diensten zu sein.“

Die neue Heilerin wollte sich gerne wieder setzen. Im Rampenlicht zu stehen, war ihr sichtlich unangenehm. Aber da hielt Candia sie wieder auf: „Warte noch, Atalia. Es gibt noch eine Neuigkeit.“ Der Zauberlehrling schaute geheimnisvoll in die Runde und erhob im bedächtigen Ton ihre Stimme: „Es wurde vom Elfenrat, der aus Annemarie unserer Königin, dem Zauberer Jan, Xiue, der Elfe der Einhörner und mir selbst besteht, einstimmig beschlossen Atalia in den Großen Rat aufzunehmen.“ Atalia klopfte das Herz bis zum Hals und antwortete leise: „Ich bedanke mich von ganzem Herzen bei Euch allen…“ Der Zauberer ergriff das Wort: „Dir wird sicher klar sein, dass mit dieser Aufgabe eine große Verantwortung auf dich zu kommt. Nicht mehr und auch nicht weniger als die Zukunft unseres Landes liegt nun mit in deiner Hand.“ Die neue Heilerin sprach darauf: “Ich gelobe Euch allen feierlich mein Amt mit all den Fähigkeiten, die mir verliehen wurden und aller Kraft auszuüben. Ich weiß, dass ich viel lernen muss… aber keine Arbeit keine Mühe soll mir zuviel sein. Mit der ganzen Kraft meines Herzens werde ich mich bemühen die Zukunft des Elfenlandes mit zu sichern und zu unterstützen.“ Die Königin fügte hinzu: „So sei es im Namen der Königin der Elfen bist du nun in deinem neuen Amt bestätigt.“

Alle Elfen brachen in großen Jubel aus. Atalia stand einfach nur da und brachte keinen Ton mehr heraus. Der Zauberer drückte sie als Erster an sich. „Vielen Dank, lieber Zauberer Jan“ schluchzte die Heilerin. Die Elfen ließen sie hochleben und klatschten in die Hände. Atalia war überglücklich und weinte vor Freude. Es dauerte eine Weile bis sich alle wieder beruhigt hatten, um mit der Besprechung fortzufahren. Candia besprach sich noch kurz in geistiger Verbindung mit der Königin und wandte sich dann den Wartenden zu: „Nun gut, für heute ist soweit alles bekannt gegeben, das nächste Elfenkonzil findet in einer Woche wieder statt. Ich hoffe Ihr erscheint das nächste Mal wieder zahlreich. Es würde uns alle freuen. Jetzt lasst uns Atalias Ernennung aber so richtig feiern!“ Kaum waren diese Worte gesprochen, brachen alle wieder in Jubel aus. SandyLee, die Späherin der Amazonen traf ein und beglückwünschte Atalia auf das Herzlichste. Die gesamte Schar der Elfen umringte die neue Heilerin und freuten sich mit ihr. Einige stürmten zu den Trommeln, andere tanzten und lachten den ganzen Abend über. Die Elfe der Einhörner ging zusammen mit der Königin nach dem Elfenkonzil zur Bibliothek und sprach mit ihr über wichtige Dinge für das nächste Zusammenkunft und über Candia. Atalia war neugierig und lauschte heimlich, was die Beiden besprachen.

Im Laufe des Abends sang Xiue noch ein kleines Lied auf ihrer Harfe: „Dieses Lied singe ich für all die Wesen, die umherirren und sich nach dem Licht sehnen. Ich nenne es ‘Sehnsucht nach dem Glück’ Ich wanderte durch hohe Berge und tiefes Tal,auf der Suche nach dem Glück…“ Die Elfen hörten verzaubert zu und alle waren vergnügt. Es gab noch viele schöne Gespräche an diesem Abend. Irgendwann machte sich SandyLee auf den Weg: „Liebste Candia, meine Arbeit hier im Elfenland ist erledigt, ich habe meine Sachen gepackt und werde nun nach Amazonien aufbrechen.“ Candia senkte den Kopf vor Traurigkeit. SandyLee und Candia verabschiedeten sich lange und wünschten sich gegenseitig viel Glück. Atalia und Xiue fielen sich die Arme. Die neue Heilerin war völlig überwältig. Eine besondere Freundschaft begann an diesem Abend. Candia schaute auf Xiue und war etwas eingeschnappt, weil sie ihr nichts verraten wollte, was sie mit der Königin besprochen hatte. Die Elfe der Einhörner lächelte zu Candia und war amüsiert wie ungeduldig ihr Töchterchen war. Candia fing schon fast an von einem auf den anderen Fuß zu hüpfen und murmelte nur: „So was gemeines.“ Xiue antwortete mit strengem Ton: „Du liebe Candia wirst noch sieben Tage warten müssen.“, „Sieben Tage? Das ist viel zu lange! Solange will ich aber nicht warten.“ Der Zauberlehrung stellte seine volle Ungeduld zur Schau. „Sieben Tage und Nächte!“ fügte Xiue hinzu. Atalia fragte neugierig: „7 Tage … ? von was redet ihr da?“, Xiue antwortete: „Von geheimen Plänen, die durchgeführt werden.“, Atalia rief: oh .. moment mal … Anne hat was gesagt von…nächsten Samstag…“ Candia schüttelte die neue Heilerin schon förmlich: „Was hat Anne gesagt???? Loss sag schon.“ Doch die Elfe der Einhörner gebot Atalia mit scharfen Worten Einhalt: „Halt!! Du darfst es nicht sagen! Du bist zum Schweigen verpflichtet.“ Atalia hielt sich erschrocken die Hände vor den Mund, als Candia sie nötigte und die kleine Elfe stampfte knurrend davon: OHHHHHHH. Ihr seit so fies. So was gemeines. Ich geh mich um den Besuch kümmern.“