Der große Kampf mit dem Schatten (Februar 2008)

Fatae Shan schleppte sich nach dem Kampf mit letzter Kraft in ihre Hütte, sie war schwer verletzt von dem Schatten. Er hatte sie mit einem seiner Feuerbälle erwischt. Sie hatte Verbrennungen am ganzen Körper. Doch sie wollte sich nicht untersuchen lassen, die Wunden konnte sie auch später Mai oder Mascha noch zeigen, die beiden sollten sich erstmal um die wirklich schwer Verletzten kümmern, die die ihr Hilfe wirklich brauchten, wie die kleine mutige Candia. Fatae dachte: „diese kleine Elfe hatte wirklich Mut bewiesen“

Fatae legte sich in ihrer Hütte auf die Kissen und versuchte sich so zu legen, dass ihre Wunden nicht zu sehr schmerzten. Sie dachte über den Kampf nach, es war ein sehr harter Kampf gewesen und alle hatten sehr viel Mut bewiesen. Dieser Schatten war ein heftiger Gegner gewesen. „Gewesen? ist er wirklich vernichtet? was hatte Kamaria am Ende gesagt? Die Schatten bestehen aus Energie und Energie kann wieder zusammenfinden, hmmm ja so ähnlich war es“. Sie schreckte bei diesem Gedanken nach oben und verzog das Gesicht vor Schmerzen…..“kann es sein, dass er wiederkommt? Geht dann alles von vorne los?“ Bevor der Kampf anfing, hatten sich alle Amazonen, Elfen und auch der Drache Leviathan, versteckt. Keiner traute zu atmen, keiner traute sich zu bewegen, alle Nerven waren angespannt. Würde er erscheinen? Würde er die Falle bemerken? Die Königin Amelie stellte sich dem Schatten alleine. Sie wusste zwar, dass alle sofort da wären wenn was passierte, aber würde das ausreichen wenn er sie wirklich töten wollte? Die Spannung lag in der Luft, kein Ton war zu hören, kein Wind ging durch die Bäume auch keine Vögel zwitscherten, es war TOTENstille.

Alle waren in ihren Verstecken, Fatae versteckte sich hinter einem sehr grossen Baum von dem aus sie den Platz genau überschauen konnte, neben ihr die vor Angst fast Ohnmächtige Jasemin. Fatae liess die Königin nicht aus den Augen und sie wusste auch die anderen Blicke wanderten nicht weg von ihr, jeder bereit sofort zuzuschlagen. Dann wurde es plötzlich noch ruhiger als es schon war, man konnte das Böse förmlich spüren, er war da, aber warum zeigte er sich nicht? Ahnte er was? Würde er wieder abhauen, wäre dann alles umsonst gewesen?

Fatae schaute zu Cindy und sah wie diese Mascha etwas zuflüsterte und wie aus dem nichts wehte ein lauer Wind durch die Bäume und liess die Blätter rascheln. Und da war er, wie aus dem nichts stand er plötzlich vor der Königin. Jeder Muskel spannte sich in Fataes Körper an, jeder Sinn war geschärft wie ihre Schwertklinge. Auch ihre Schwestern und Freunde machten sich bereit. Er stand vor der Königin und lüsterte ihr entgegen und verlangte das sie ihre Absprache einhalte und Junn herkommen soll. Was genau gesprochen wurde, konnte Fatae nicht hören, dazu war sie zu weit weg. Kamaria erschien dann auch auf dem Platz und brachte Junn mit.

Kamaria versuchte auf Drough einzuwirken, sie wollte ihn wieder zu Vernunft bringen, doch es gelang ihr nicht. Während dessen brachte sich die Königin in Sicherheit. Immer wieder wanderten die Blicke zu Cindy, jeder wartet auf das Zeichen für den Angriff, aber Cindy beruhigte alle mit einem Blick und schüttelte immer wieder den Kopf, es war noch nicht soweit. Der Schatten stand da und warf mit einem Mal die Arme in die Luft rief etwas aus und wurde von Blitzen durchzuckt und stand plötzlich als menschliche Gestalt vor Junn.

Doch er schien damit nicht erreicht zu haben was er wollte Plötzlich schoss der Schatten mit Feuerbällen um sich, er stecke die Häuser und Bäume in Brand.

Lange konnten sie sich nun nichht mehr verstecken, denn alle Verstecke brannten. Dann kam das Zeichen, Cindy rief laut aus „ANGRIFF“. Auf dieses Zeichen hatte alle nur gewartet und plötzlich stand der Schatten umringt und schaute verwirrt.

Als er bemerkte was hier vor sich ging, warf er mit Feuerbällen um sich, wahllos. Er traf einige seine Angreifer schwer. Fatae die aus ihrem Versteck gesprungen war, wurde von einem solchen Feuerball schwer getroffen und wurde nach hinten geschleudert wo sie erstmal kruz bewusstlos lag. Nachdem sie wieder aufwachte und ihr ganzer Körper schmerzte, wusste sie im ersten Moment nicht ob sie noch lebte oder schon tod war. Aber die Schmerzen waren so höllisch, sie musste einfach am Leben sein. Langsam versuchte sie aufzustehen, doch bei allem Willen sie konnte nicht mehr kämpfen, die Schmerzen trieben sie immer wieder fast in die Bewusstlosigkeit. Fatae ärgerte sich, der Kampf hatte noch nicht richtig begonnen und sie lag schon verwundet am Boden. Sie konnten den Kampf nur noch aus der Ferne betrachten. Und sie sah wie sich ihre Schwestern und die Elfen tapfer hielten in diesem Kampf.

Die Häuser brannten langsam runter. War Candia noch immer in ihrem Versteck? Wo war sie, würde sie den Kampf beenden können? Fatae rappelte sich hoch, versuchte ihre Schmerzen zu vergessen, sie versuchten ihren Schwestern und Freunden zu helfen, sie konnte nicht einfahc daliegen, während alle ihr Leben riskierten. Mit letzter Kraft rappelte sie sich hoch, nahm den Bogen in die Hand und lief auf den Platz. Da stand er der Schatten in menschlicher Gestalt und versuchte den Pfeilen die auf ihn einprasselten auszuweichen, was ihm nicht immer gelang, doch keiner der Pfeile konnte ihn wirklich verletzen, sie hielten ihn mehr in Schach.

Fatae legte einen Pfeil auf die Sehne und spannte den Bogen, sie zielte auf Drough, sie schoss……. ob sie ihn traf weiss sie nicht, in diesem Gewusel auf dem Platz konnte man sich nicht wirklich zurecht finden und die Schmerzen legten ihr einen Schleier vor die Augen. An alles was sie sich dann noch erinnern konnte, war wie Candia mit erhobenem Stab vor dem Schatten stand und ein Licht von ihm auf den Schatten flog. Der Schatten fing an mit brennen, er wand sich vor Schmerzen, er verbrannt von innen heraus.

Junn stand vor ihm, die Frau, die diese Bestie geschändet hatte. Die Frau die sovieles durchstehen musste, wegen diesem machtgierigen Schatten.

Dann erschien Leviathan, der Drache und Freund aller Amazonen, sein Feuer sollte dem Schatten den Rest geben, ihn endgültig auslöschen.

Doch bevor dies geschah, nahm Junn ihr Schwert fest umklammert in beide Hände und rammte die Klinge in den Leib des Schatten. „nimm dies du mistkerl, für alles was du mir, meinen Freunden und Sschwestern angetan hast“. Leviathan spieh weiter Feuer auf den leblosen Körper vor sich und man konnte erkennen wie er langsam zu verbrennen begann und sich in Asche auflöste.

In den Gesichtern aller konnte man nun die Fragen lesen “ war es das? ist er tod? ist es endlich vorbei?“ Der Jubel war gross, als man realisierte, dass der Schatten besiegt wurde und die Welt wie wir sie alle kennen noch exisitierte, dass das Böse veröpr und das Gute gewonnen. Die Hoheiten bedankten sich bei allen, für ihre Tapferkeit und ihren Mut und das niemand jemals aufgegeben hatte.

Aufgeben? Würde eine Amazone wirklich aufgeben? NIEMALS – nicht einmal dann wenn ihr leben auf dem Spiel stand. Fatae sah wie sich Mai um Candia kümmerte die zusammengebrochen war. Tapfere kleine Candia, dachte sich Fatae.

Sie bedankte sich bei Leviathan für seine Hilfe und kraulte ihm das Kinn, bevor er sich zurückzog und mit einem eleganten Flug über den Platz hinwegflog. Fatae merkte wie die Schmerzen, die sie wieder zu überwältigen drohten und verabschiedete sich von den anderen. Sie wollte nicht, dass die anderen sie so sahen. So lag sie nun in ihrer Hütte und ließ den Kampf noch einmal in Gedanken an sich vorbeiziehen. Sie hatten ihn besiegt, dieses Mal! Und sie hofft das es kein nächstes Mal geben würde, jedenfalls nicht in der nächsten Zeit. Dann fiel sie in einen traumlosen Schlaf.

Candia ging es nach einer Weile wieder gut und unterhielt sich noch lange mit ihrer Seelenverwandten SandyLee.

Ereignisse vor dem großen Kampf (Februar 2008)

Die Elfe der Einhörner trocknete ihre Tränen. Sie war erleichtert, dass es ihrem kleinen Schatz gut ging, doch genauso geschockt darüber was Junn passiert war.

Xiue rang sich durch wieder einen klaren Gedanken zu fassen, als Candia sie fragend ansah. „Eure Herzen müssen auf besondere Weise miteinander verbunden sein. Vielleicht seid ihr beide Seelenverwandte…oder vielleicht sogar…“ Xiue räusperte sich kurz „vielleicht seid ihr sogar Blutsverwandte. Über deine Vergangenheit ist nichts bekannt und du konntest dich auch bisher nicht daran erinnern. Also es wäre durchaus denkbar. Ob unsere Königin mehr weiß?“

Die Elfe der Einhörner hatte eine Idee. „Nach allem was jetzt geschehen ist, wirst du sicher im magischen Kreis eine Antwort darauf finden. Die Verbindung zwischen dir und Junn ist stark genug, um die Schleier der Vergangenheit zu lüften. Meditiere dort am Feuer und konzentriere deine ganze Energie. Du musst deine Wahrnehmung auf alles was um dich herum geschieht ausweiten, sperre dich nicht dagegen und lass die Energie, die dich umgibt, durch deinen Körper fließen. Ich weiß, dass du es schaffen kannst.“ Xiue schaute stolz in die Augen ihrer Ziehtochter.

„Ich werde mich jetzt darauf konzentrieren, meine Kräfte zu stärken, um für die bevorstehenden Ereignisse bereit zu sein.“ Mit diesen Worten verschwand sie Richtung Haus, um ihre Schriftrolle und den Kessel zu holen.

Die Elfe der Einhörner baute unter dem großen Baum den Kessel auf, legte etwas Holz und Zunder darunter und entzündete das Feuerchen. Das Wasser geriet nach einer Weile in Wallung und Xiue legte genau nach Rezept einige Zutaten hinein, wartete eine Weile und fügte die nächsten hinzu. Da kam die Heilerin Atalia heran und staunte nicht schlecht. „Was für ein Süppchen kochst du denn da?“ fragte sie neugierig.

Atalia und Xiue

„Ich braue einen Zaubertrank nach einem alten Rezept. Laut Papyrusrolle verwandelt man sich in ein Wesen, das aus purem Wasser besteht. Ein wirklich mächtiger Verwandlungszauber. Leider wirkt er nur eine halbe Stunde.“ erklärte Xiue.

Die Elfe der Einhörner hielt einige gelbe Blätter mit roten Tupfen in den Händen „Gehören da nun zwei oder drei Blätter hinein? Ich kann die Maßangaben kaum entziffern.“ sprach sie und warf schulterzuckend die Blätter und Pilze hinein.

“Das ist aber sehr gefährlich, wenn du das Rezept nicht genau lesen kannst“ warnte Atalia die Einhornelfe. Die Sorge stand ihr ins Gesicht geschrieben. „Nein, ich muss das Risiko eingehen. Der Schatten ist eine zu große Bedrohung und dieser Zaubertrank wird mir helfen Candia im Kampf zu unterstützen.“ antwortete Xiue mit funkelndem Ernst in ihren Augen.

Langsam begann sich die Flüssigkeit im Kessel von blau nach lila zu verfärben und Xiue nahm einen Becher in die Hand. „Willst du das wirklich trinken?“ Atalia schüttelte verständnislos den Kopf.

„Möchtest du auch einen Schluck probieren?“ Xiue hielt Atalia den gefüllten Becher hin. „Nein, danke.“ entgegnete die Heilerin mit einem verbissenen Lächeln. Die Elfe der Einhörner schaute in die lila schillernde Substanz in ihrem Gefäß und Zweifel krochen in ihr hoch. „Ach was sollst…runter damit!“ Xiue leerte den Becher in einem Zug. Die Flüssigkeit prickelte scharf auf ihrer Zunge. „Urgs! Schmeckt irgendwie verfault.“ die Elfe verzog angewidert das Gesicht.

Beide warteten gespannt darauf, dass etwas passieren würde, doch nichts geschah. „Vielleicht klappt es beim nächsten Versuch“ meinte Atalia schmunzelnd. Sie wollte gerade gehen, als Xiue plötzlich lauthals losrülpste und mit Schwung nach hinten fiel. Atalia drehte sich erschrocken um und rannte zu ihr, um der Wächterin der Einhörner wieder auf die Beine zu helfen.

Xiue war speiübel und stemmte sich auf den Rand des Kessels. Irgendetwas war geschehen. Da sah sie im Spiegelbild das ganze Ausmaß ihrer Verwandlung. Ein erschrecktes Quiecken hallte über den Dorfplatz, das sogar den Kessel zum Dröhnen brachte. Xiues Augen weiteten sich und sie erstarrte mit ihrem Becher in der Hand.

Xiues Panne

„Bitte erzähl niemandem davon!“ flüsterte die Elfe der Einhörner und verschwand mit einem Male. Nur noch eine Staubwolke war von Xiue übriggeblieben. „Na hoffentlich dauert der Zauber wirklich nur eine halbe Stunde“ seufzte die Heilerin und räumte den Kessel weg. „Xiue und ihre waghalsigen Experimente.“ Kopfschüttelnd und immer wieder herumbrummelnd lief sie zu ihrem Haus, um nach Junn zu sehen.

Xiue hocke missmutig auf ihrem Bett. „Ich sehe aus wie ein aufgedunsener Bratapfel.“ dachte die Elfe ärgerlich. Sie zog die Bettdecke über ihren Kopf und murmelte ein paar Flüche während sie darauf wartete, dass der Zauber endlich nachließ…

Als SandyLee fertig damit war Xiue alles zu erzählen, trank sie gemütlich den Tee und beruhigte sich langsam. SandyLee ging zur Bank an der Bibliothek und setzte sich dort hin um die Sonne zu geniessen und ein wenig zu Ruhen. Das emsige Treiben der Elfen blieb SandyLee allerdings nicht verborgen, vor allem die merkwürdigen Ereignisse um Xiue und den Kochtopf. SandyLee konnte zwar nicht erkennen was da abging, aber es sah schon sehr merkwürdig aus. Plötzlich rannte Xiue los und verschwand in ihrer Hütte. SandyLee sah wie die Heilerin das Gebräu aus dem Topf entsorgte und alles wieder wegpackte. „Schon ein komisches Volk, diese Elfen“ dachte SandyLee und begann ihre Aufzeichnungen zu ordnen und ins reine zu Übertragen. SandyLee beschloss ein wenig zu Ruhen, denn morgen kommt der große Tag. Vorher suchte sie aber nach Candia, welche SandyLee vorher ins Bett schicken wollte.

Candia sah ihre Ziehmutter aufmerksam an, als sie eine Erklärung auf die Frage der kleinen Elfe suchte. Als sie aber erwähnte das sie wohmöglich Blutverwandte waren, stockte Candia vor Überraschung beinahe der Atem. „Wäre es wirklich möglich, das Junn mit mir Verwandt ist?“ schoss es Candia in Gedanken durch den Kopf. Als Xiue ihr dann den Rat gab im magischen Kreis nach antworten zu suchen, überkam das zierliche Wesen die neugierde, denn wie sehr hatte sie sich bis zum heutigen Tage gewünscht gehabt zu erfahren was geschehen war bevor Xiue sie bei sich aufnahm.

Ermutigt durch den stolzen Blick der Elfe der Einhörner machte sich Candia auf den Weg um die Königin zu suchen und sie ihr einige Fragen zu stellen, doch sie war nicht aufzufinden. Daher ging sie mit der Hoffnung auf Antworten zum magischen Kreis. Dort angekommen setzte sie sich und versank, den Blick starr auf das Feuer gerichtet, welches die Lebensenergie darstellte, in tiefe Meditation. Fragend und suchend lies sie ihren Geist streifen. Ohne jede vorsicht öffnete sie ihren Geist und versuchte alle Naturenergien durch sich fliessen zu lassen. Doch es schien ihr als ob alles im Nebel lag. Sie wollte aber nicht aufgeben und versuchte es immer weiter.

Als SandyLee endlich die meisten Elfen soweit beruhigt hatte, so dass sie sich zumindest hingelegt haben um am nächsten Tag ausgeruht zu sein, ging SandyLee in ihr Lager und machte es sich in ihren Fellen gemütlich. SandyLee lag lange in Gedanken bevor sie einschlief. Am Morgen stand SandyLee bereits früh auf und begann mit einigen Elfen mit den Vorbereitungen für die Begegnung mit dem Schatten.Nachdem die Elfen beschäftigt waren fing SandyLee an ein schönes Brot fürs Frühstück zu backen. Es zahlte sich aus, dass die Amazonen über SandyLees Herkunft lange nicht bescheid wussten und sie daher immer wieder mit anderen Aufgaben betrauten. So lernte SandyLee Handwerke wie Backen und Kochen, aber auch unbemerkt ihre Fähigkeit Lampen und Lichtzauber zu erstellen. SandyLee entschied sich 2 verschiedene Brotarten zu machen, ein leichtes für den Morgen und ein etwas stärkeres als Verpflegung für die kommende Nacht. Nachdem die Brote im Feuer waren begann SandyLee eine Notiz für Jasemin zu schreiben, welche Vorräte sie mit ins Elfenland bringen soll damit die Amazonen genug Verpflegung haben. Diese Notiz schickte sie sofort mit einer Brieftaube zu den Amazonen. Als die Sonne sich immer mehr am Horizont erhob begann SandyLee damit die Elfen zu wecken und zu einem ordentlichen Frühstück ans Feuer auf dem Dorfplatz zu holen. annemarie wollte unbedingt am Morgen des evtl. wichtigsten Tages der letzten 100 Jahre eine kleine Ansprache für ihr Volk halten. Bestimmt würden die Amazonen Hoheiten etwas ähnliches machen, daher rief SandyLee die Amazonen die im Elfenland sationiert waren zusammen, damit sie sich gegenseitig Mut zusprechen konnten und ein paar Gebete an Pallas schicken. Gerade für die jungen Krieger die mit in der Gruppe waren hielt SandyLee ein kurze Ansprache um sie zu beruhigen. Dann teilte SandyLee den Amazonen ihre Aufgaben für den Tag zu und schickte sie ebenfalls zum gemeinsamen Frühstück mit den Elfen.

Xiue fühlte sich elend, nicht nur, weil der Zauber schiefgegangen war. Das Rezept war im Grunde genommen unbrauchbar. Mehrere Angaben hatte die Elfe nur mit Mühe entziffern können, andere waren durch die Risse unleserlich geworden. Die Wächterin der Einhörner zitterte. Der Gedanke daran, dass sie noch einmal das Opfer ihrer Experimente werden könnte, ließ sie erschaudern. Es musste einen anderen Ausweg geben. Vielleicht stand etwas in den anderen alten Schriftrollen? Viele waren in einem uralten Dialekt verfasst worden, den Xiue nur mühsam übersetzte. „Das kann ja Wochen dauern!“ die Elfe knirschte mit den Zähnen. Xiue spürte, dass sich etwas im Ablauf der Zeiten veränderte. Ein großer Wandel stand bevor, doch ob zum Guten oder zum Schlechten ließ sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. „Was kann eine Elfe mit dem Herzen eines Einhorns schon ausrichten?“ dachte Xiue verbittert.

Da ließ auf einmal der Zauber nach und sie stieg erleichtert aus ihrem Bett. Gedankenversunken wanderte die Elfe auf und ab. Der Schein des Kaminfeuers spiegelte sich auf ihrem Medaillon wider. Xiue betrachtete es. In ihrem kleinen Amulett hatte sie schon viele Dinge verstaut. Könnte das die Lösung sein? Die Wächterin der Einhörner hatte eine Idee. Xiue hastete mit ein paar Krügen aus ihrem Haus und verschwand in Richtung Berge. Es dauerte eine Weile, da kehrte sie mit einer zähflüssigen, weißen Masse in ihren Gefäßen zurück. Die Elfe setzte sich in die Sonne und knetete lauter kleine Bällchen daraus. Xiue ließ sie in der Sonne trocknen während sie eine hölzerne Kugel holte. Mit geschickten Händen formte sie aus jedem Ball eine tellergroße Scheibe und umhüllte die Kugel. Xiue blies danach kräftig in jede Hülle hinein und legte sie beiseite. Die Wärme der Sonne verwandelte die Masse in eine haltbare, sehr dehnbare Substanz. Als sie fertig war, eilte sie zum Fluss und füllte die dehnbaren Schläuche mit Wasser und verschloss sie gut.

Am späteren Nachmittag hatte Xiue ihr Werk vollendet und beförderte einen Wasserballon nach dem anderen per Zauberpasswort in ihr Medaillon. „Wir werden ja sehen, ob es eine brauchbare Waffe ist.“ murmelte sie. Mit Hoffnung in ihrem Herzen ging sie zu ihrem Haus. Unter ihrem Bett zog sie eine große flache Truhe hervor. Xiue öffnete sie behutsam. Eine schwarz goldene Rüstung lag darin. Sie bestand aus Mithril, einem silbrig glänzend, sehr robustem Metall, das leichter als Seide war. Die Elfe der Einhörner strich über die glänzende Obsidianlasur und die goldenen Verzierungen, mit der die Rüstung bedeckt war. Xiue wusste, dass der Zeitpunkt gekommen war, sie anzulegen. Sie war froh, dass die Rüstung so angenehm zu tragen war, aber einwenig unsicher, ob so leichtes Metall auch wirklich gut schützte, wie es in den Legenden immer beschrieben wurde. Ihren Einhornzauberstab befestigte sie auf ihrem Rücken unter den Flügeln und nahm das magische Schild ihres Vaters in die Hand.

Als sie aus ihrem Haus trat, kam Aglardonn, ihr schwarzes Einhorn mit einem Wiehern heran. Mit einem Satz stieg sie auf und beide übernahmen die Abendwache vor dem Haus der Heilerin. Jetzt war ein guter Zeitpunkt, um ihre neue Waffe zu testen. Xiue rief: „Calph thia!“ – ein Ballon erschien in ihrer Hand. Die Elfe umhüllte ihn mit einer Energiesphäre und schoss ihn mit voller Wucht Richtung Lagerfeuer. Platsch! Das Feuer erlosch mit einem Male und einige Spritzer landeten auf Wusel, der sich beleidigt verzog. „Es funktioniert.“ freute sich die Elfe und fasste wieder Mut. Der Tag neigte sich dem Ende, ohne das großartig etwas geschehen war. Xiue legte sich beruhigt in ihr Bett und schlief ein. Am Morgen als sich die Sonne in ihrer strahlenden Pracht erhob, gesellte sich die Elfe zum gemeinsamen Frühstück mit den anderen.

Dunkle Schatten werfen kein Licht. Eine kühle Schwärze umgab Junn. Stimmen wie aus weiter Ferne murmelten immer wieder die selben Silben. Durch den monotonen Sprechgesang klangen grausame Laute an ihr Ohr. Sie spürte wie der Schatten sich näherte. Wollte er sich abermals an ihrem geschundenen Körper berauschen? Ihre Seele schrie auf als die Kälte sie wie ein Dorn berührte. Ihre Lippen formten Worte die sie aber nicht aussprechen konnte. Etwas hinderte sie daran, auch nur einen Laut von sich zu geben.

„Bitte nicht, keine Schmerzen mehr“ In dem Augenblick wo sie die Worte dachte, schämte sie sich ihrer. Sie, die immer so stolz war. Sie bettelte in diesem Augenblick um Gnade. Etwas tastete nach ihren Gedanken. Sie spürte wie sich etwas mit unglaublicher Kraft in ihren Geist eindrang. Sie wehrte sich verzweifelt dagegen aber schließlich gab sie erschöpft auf. Grausame Bilder zogen immer wieder um sie herum. Hellglänzende Wesen mit Flügeln wurden von einer wabernden Dunkelheit aufgesaugt. Kampfgetümmel. Berstend krachten Metallschilde aufeinander. Schwerter, die im Kampf zerbrochen, wurden mit letzter Kraft der dunklen wogenden Masse entgegengestreckt. Bereit, das eigene Leben für die Gefährtin zu opfern.

Sie spürte jede Wunde der blutenden Kämpferinnen an ihrem Körper. Dunkele Gestalten huschten immer wieder umher und stießen gegen die tapferen. Nichts, aber auch gar nichts schien die Meute aufhalten zu können. Der Kreis um die die letzten Kämpferinnen zog sich immer dichter zusammen. In diesem Moment lies der Angriff nach. Plötzlich setzte eine Stille ein, die sich bleiern über die Ebene legte. Nur der keuchende Atem der Kämpferinnen war zu hören. Dann ertönte eine Stimme die alles durchdrang. Jede Faser, jeder Muskel schien unter der Kälte die in dieser Stimme lag zu zucken. „Legt eure Waffen nieder und unterwerft euch. Euer Kampf ist hier vorbei. Ich werde euch leben lassen“ Eine teuflisches Lachen beendetet die Ansprache des Schatten.

Junn schrie in diesem Augenblick laut auf…

Sie schlug die Augen auf und blinzelte. Ihr Atem ging schnell. Sie brauchte eine Zeit um sich zu beruhigen. Sie stellt fest das sie bei der Heilerin lag. Mit zusammengebissenen Zähnen versuchte sie sich aufzurichten. Erst nach dem dritten versuch schaffte sie es. In dem Moment als sie aufstehen wollte traf es sie wie ein Blitz.

„Nín iell. Nín bereth. Hir en maethor raud. Toltha den da le beria. Durch Zeit und Raum bin ich gekommen um dich zu schützen meine Tochter. Die Zeit ist gekommen, da ich mich dir erklären muss. I elleth Candia lin muinthel. Nur gemeinsam werdet ihr siegen. Aber verberge deine Gefühle so das der guruthos es nicht bemerkt. Ich werde immer bei euch sein. No thala. Dagorath mae.“

Es war schon Abend geworden und immernoch hatte die kleine Elfe Candia keine Antworten gefunden. So entschied sie sich entäuscht ins Bett zu gehen, doch sie schwor sich, sollte sie die morgige Nacht, wenn alles vorbei war, noch leben, so würde sie die Königin fragen. Und nicht eher ruhe geben bis sie alles von ihr erfahren hatte. Müde und erschöpft kroch Candia in die Höhle, denn um jetzt noch in ihr Haus zu gehen war es schon zu spät. Unruhig war ihr schlaf, immer wieder erwachte sie ohne jeglichen Grund.

Am Morgen stand das zierliche Wesen völlig aufgeregt und überdreht auf. Ein Duft von frisch gebackenem Brot stieg ihr in die Nase und lockte sie zum Dorfplatz. Dort waren schon einige ihrer Mitelfen versammelt. Und auch die Hoheit Annemarie war da und versuchte allen Mut zuzusprechen. Mit neuer Hoffnung im Herzen setzte sich Candia zu ihrer Ziehmutter und genoss sichtlich das gemeinsame leichte Frühstück.

Kaum war das Frühstück beendet zerstreuten sich auch schon wieder alle Elfen in die vier Himmelsrichtungen und bereiteten alles für die kommende bedeutungsvolle Nacht vor.

Die kleine Elfe sah dem Treiben zu und Schritt dann zu Junn in das Haus der Heilerin. Die Hand um die Fiole, die sie von Xiue bekommen hatte gelegt, betrat sie das Haus und fragte wie es Junn den gehe. Die Heilerin konnte ihr aber nichts sagen und bat sie drausen zu warten, solange sie neue Kräuter suchen ging.

Wartend und wachend schritt Candia vor dem Haus auf und ab, als sie einen Aufschrei vernahm. Starr vor Angst blieb die kleine, bleich gewordene Elfe vor dem Haus stehen und konnte sich nicht mehr rühren. Erst als alles wieder ruhig wurde und auch Candias Herz wieder langsamer schlug, wagte sie es in das Haus zu tretten.

Samantha lag in ihrem Baumhaus in den Fellen. Es war schon sehr spät, aber trotzdem konnte die junge Kriegerin nicht einschlafen da zu viele Gedanken zu dem bevorstehenden Kampf am nächsten Tag, in ihrem Kopf schwirrten. Eigentlich war sie sehr tapfer aber trotz alledem hatte sie Angst was am nächsten Tag passieren würde. In ihrem Geiste rief sie sich nochmal den Dorfplatz der Elfen hervor, und ging in Gedanken nocheinmal darüber in jeden Schlupfwinkel und kleinste Ritze. Sie hatte den halben Platzt durchquert, als sie in tiefen, traumlosen Schlaf sank.

Als Samantha am nächsten Morgen in der Frühe aufwachte, fühlte sie sich wie gerädert. Sie nahm ein Stück Brot, daß sie in ihrer Hütte liegen hatte, brach ein Stück ab und kaute lustlos darauf herum, während sie auf der Terasse ihres Baumhaus nocheinmal ihren Blick über das Elfenland streifen lies. ‘Dies könnte meine letzte Nacht hier gewesen sein,’ dachte die Amazone so bei sich ‘oder überhaupt meine letzte Nacht’. Fast in Trance saß sie dort eine ganze Weile, bis eine Amazone kam und alle zum Dorfplatz rief, wo die Hoheit der Elfen eine Ansprache halten, wollte.

Nach der Ansprache schnappte sich Samantha einen Rucksack mit etwas Verpflegung und einen Beutel mit Met und machte sich auf den Weg nach Amazonien. Dort angekommen, kniete sie sich vor den Tempel und betete zu Pallas: ‘Pallas, bitte gib den Elfen und uns die Kraft und den Mut, diesen Kampf heute Abend gegen den Schatten zu bestehen’. Die Amazone wußte nicht, ob sie sich das einbildete, aber es war ihr als würde eine Stimme zu ihr sprechen: „Kleine Amazone, habe keine Angst. Ich werde immer über euch wachen“.

Atrista war schon lange wach. Sie war sehr früh an diesem Morgen aufgestanden, hatte ein ausgiebiges Bad genommen, lange meditiert und sich mental auf das heutige Treffen mit dem Schatten vorbereitet. Jetzt stand sie zwischen den Pfosten am Sanctum und schaute über das Land. Frühnebel zog vom Meer in dichten Schwaden durch die Hügel und machte das Land irgendwie geheimnisvoll. Der leichte Wind trug die Brandung des Meeres bis an ihr Ohr. Da waren aber noch andere Geräusche in der Ferne zu vernehmen die nicht typisch waren für einen Morgen in Amazonien. In der Ferne konnte man sehr viele Stimmen hören, das ächzen der Planwagen, Pferde wieherten und dazwischen das Geschrei von Kindern. Atrista wusste, dass dort, hinter den Bäumen sich das Volk versammelt und darauf wartete, dass sie, die Herrin über Krieg und Frieden das Zeichen zum Aufbrach gab. Nicht wenige unter ihnen dürften auch hoffen, dass die Richterin das Unternehmen in letzter Sekunde noch abbrechen würde. Die Älteren der Amazonen wussten noch was es bedeutete wenn die Krieger mit ihrem Tross loszogen. Sie kannten noch den Schmerz der sich laut über das Land erhob als nach Tagen der gleiche Tross wieder zurückkehrte und viele lieb gewonnene Schwestern nicht mehr dabei waren, viele Hütten leer blieben. Wochenlang traute sich niemand die Hütten zu räumen in der Hoffnung die Schwester würde doch noch zurückkehren, hätten erst in den Wäldern ihre Wunden gepflegt und sich dann erst auf den Heimweg gemacht.

Schon viel zu oft hatte Atrista diese Szenen erlebt und jedes mal aufs Neue hatte sie Angst um ihre Schwestern. Im Geiste zogen die Gesichter der Krieger an ihr vorbei die in den letzten Tagen mit ihr zusammen waren, mit ihr zusammen Pläne geschmiedet haben, mit ihr zusammen gegessen, getrunken und gelacht haben. Da war Cindy die besonnene Anführerin, Jadzia und Smaragd die treuen Leibwachen, Samantha die kleine Freche, Florence die Zierliche, Loreena die unkomplizierte und Lebensfrohe, Janina die Ernsthafte, LilithNC die Hochgewachsene, Atrista musste lächeln als sie sich vorstellte wie die Große versuchen würde in den kleinen zierlichen Behausungen der Elfen Deckung zu suchen. Die Bilder der Getreuen vor ihren Augen wollten kein Ende nehmen. Fatae, die Ruhige und Kluge, Tarna die Umsichtige Anführerin der Späher, Leonie die Unauffällige, Sandylee die Unermüdliche. Aber auch viele Gesichter der wichtigen Amazonen ohne die man ein solches Unternehmen überhaupt nicht durchführen konnte. Da war plötzlich das Bild von Mascha der mahnenden Priesterin, Jasemin der gottesfürchtigen Priesterin die gestern noch die Kämpfer gesegnet hatte, Jasemin der frechen Unfreien hier im Sanctum, Mai der schrulligen großen Magierin und Meik die Ehrenfrau die unermüdlich versucht hatte die Sorgen der Amazonen zu mildern. So viele Bilder zogen auf und in Gedanken streichelte Atrista über jedes einzelne Gesicht in der Hoffnung dass alle wieder um sie herum sein würden.

Inzwischen hatten sich die Nebel gelichtet und Atrista wusste, dass sie sich auf den Weg machen musste. Das Volk wartete. Sie schaute sich noch einmal im Sanctum um. Die Königin war heute schon sehr früh abgereist. Sie hatte noch mit Freunden den alternativen Fluchtplan zu besprechen und würde später bei den Elfen eintreffen. Atrista machte sich auf den Weg. Sie nahm den Trampelpfad durch das Dickicht um zu vermeiden, dass sie schon von Weitem gesehen wurde. Sie wollte unbedingt die letzten Meter mit ihren Gedanken alleine sein. Das Stimmengewirr schwoll an und als Atrista hinter einem letzten Baum stehen blieb und über den Platz schaute war ihr Erstaunen groß. Aus dem ganzen Land waren die Menschen gekommen. Es war ein kaum übersehbares Getümmel. Sehr viele lagen sich in den Armen und sprachen sich gegenseitig Hoffnung und Mut zu, dort war metallisches Ziehen zu hören wo die Krieger mit Eifer ihre Klingen schärften, dort das bekannte „blong, blong“ wo ein letztes Mal die Spannung des Bogens geprüft wurde, Kinder liefen unbekümmert und schreiend durch die Massen, Pferde stampften mit den Hufen, weiter hinten sah Atrista einen Haufen alter Weiber die heulend Gebete zum Himmel schickten. Atrista schloss die Augen, lehnte den Kopf an die Rinde des Baumes und seufzte. Es half nichts und Atrista trat entschlossen aus dem Baumschatten und schritt zu der Erhöhung auf dem Platz von wo sie immer ihre Reden an das Volk hielt. Der Lärm verwandelte sich augenblicklich in ein ehrfürchtiges Geraune. Atrista hatte noch kein Wort gesagt aber allein ihre Erscheinung war es, die Blicke der Menschen vor ihr hingen gebannt an ihren Lippen. Das Geraune nahm ab und wie eine Welle bereitete sich Stille über den Platz. Sogar die Kinder schienen zu spüren dass hier etwas besonderes bevorstand und blieben mitten in ihren Bewegungen stehen. Atrista schaute stumm über die Menschenmenge, es war so still geworden, dass man ein Blatt vom Baume hätten fallen hören können. Atrista versuchte mit so vielen Augen wie möglich Kontakt auf zu nehmen.

„Amazonen, Schwestern“, rief sie unvermittelt über den Platz, „Heute ist ein besonderer Tag, Heute wird eine Entscheidung fallen. Heute wird sich zeigen ob Amazonien so wie wir es kennen weiterhin seinen Platz in der Geschichte hat. Heute schreiben wir Geschichte. Heute kämpfen wir nicht nur darum, dass unser Land uns gehört, Heute schlagen wir keinen Feind zurück der sich anmasst unser Land zu besetzen, Heute holen wir keine Schwestern zurück die von Unwürdigen verschleppt wurden ….. “ Atrista machte eine kurze Pause und fuhr fort, „Heute kämpfen wir nicht für uns, Heute kämpfen wir darum, dass diese Welt auch Morgen noch eine Welt ist wo Menschen leben und regieren, wo Menschen sich freuen, ärgern und lieben, Kinder zeugen und miteinander feiern können. Heute ist ein besonderer Tag und ihr alle seid der Schlüssel für den Fortbestand dieser Welt …… „. Atrista redete sich in einen Rausch und hielt eine Blut und Kampfrede wie sie die Amazonen noch nie gehört hatten. Atrista sah wie im Laufe ihrer Rede die Menschen erst zaghaft dann immer heftiger nickten, wie die Hände sich immer zuversichtlicher um die Griffe der Waffen spannten, hier und da wurden Schwerter gezogen und in die Luft gestreckt und als schließlich alle Krieger ihre Schwerter zogen und mit lautem „klack, klack, klack“ rhythmisch an die Schäfte ihrer Stiefel schlugen wusste sie, dass ihre Rede wie eine Droge zu den Menschen vorgedrungen war. Sie wusste jetzt, dass diese Droge die Angst verdrängte und manchmal hasste sie sich dafür.

Das Klatschen der Schwerter an die Stiefel hallte laut über den Platz und steckte auch die an, die keine Waffen trugen. Da wurde mit Holz auf die Planwagen geschlagen, die Kessel über den Feuern mussten herhalten und die alten Weiber die noch kurz vorher heulten hatten sich an den Händen gefasst und stampften rhythmisch auf den Boden. Atrista lies sie gewähren, sie wusste, jetzt würden diese Kämpfer vor nichts mehr zurückschrecken. Langsam hob sie einen Arm um wieder die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und als sie die Blicke wieder auf sich zog, kniete sie nieder, wühlte mit einer Hand in der Erde, stand auf und lies langsam die Erde aus ihrer Hand zu Boden rieseln.
„Dafür Kämpfen wir auch, für unsere Erde, für unser Land“, schrie sie den Leuten zu und warf den Rest des Sandes in die Luft.

Ein unbeschreibliches Gejohle schallte über den Platz und alles was laufen konnte lief zu den Planwagen um den Tross in Bewegung zu setzen. Atrista nickte der Kriegerin des Feuers stumm zu und gab das Zeichen für den Aufbruch. Eine Weile blieb sie alleine auf dem Platz stehen und schaute den Kriegern nach. Erst als Jadzia ihre Leibwache sie an den Aufbruch erinnerte drehte sie sich um und verschwand wieder im Wald. Sie würde sich in Bälde mit der Königin an einem geheimen Ort treffen ….

Schrecken in der Nacht (Februar 2008)

SandyLee nutzte die Zeit in der Candia von Janina auf den Kampf vorbereitet wurde, um eine kleine Reise zurück ins Amazonenland zu machen, wo sie die Hoheiten beim delegieren von Bauarbeiten am Sanctum antraf. SandyLee gab sofort einen kleinen Bericht über die letzten Ereignisse und wie es der kleinen Elfe ging. SandyLee versprach den Hoheiten sich um ihre kleine Freundin zu kümmern, wies aber auch darauf hin, dass sie keine Kämpferin war und auch keine Kampfausbildung hatte. Ihr Messer mit dem sie im Wald jagen ging, war gegen starke Gegner keine Waffe. Danach ging SandyLee in ihre Hütte, wo sie sich in ihr durch den Vulkan gewärmtes Bad legte und sich ein wenig entspannte. Aber nach kurzer Zeit wurde SandyLee schon wieder hibbelig und stieg aus dem Bad, trocknete sich ab und zog sich frische Kleider über. Sie lief zur Karawansei, schnappte sich ein paar Vorräte (Fleisch) und machte sich schon wieder auf den Weg zu den Elfen. SandyLee dachte an den alten beschwerlichen Weg, den sie früher gehen musste und wie einfach der neue Weg doch war.

Auf dem Weg zu den Elfen fühlte SandyLee sich ein wenig unsicher, als wenn sie beobachtet würde .. ihre Schritte wurden immer länger und ihr Blick war mehr nach hinten als nach vorne gerichtet. Beinahe hätte sie einen Baum umgerannt, als sie die Stimme von ein paar Elfen hörte. Die Elfen waren alle sehr aufgeregt, ihre Flügel flatterten während sie sprachen. Langsam lief SandyLee direkt auf die Elfen zu und rief „Hallo Elfen, ich bins SandyLee, die Freundin von Candia“ SandyLee sah die zuerst erschrockenen Gesichter der Elfen, welche sich aber nachdem sie sich vorgestellt hatte schnell wieder lockerten. SandyLee setzte sich zu den Elfen und versuchte sie durch Erzählungen aufzumuntern. Bei der Erzählung über den großen Umzug an ein anderes Ende der Insel waren die Elfen alle sehr neugierig und hörten mit großen Augen zu und bei der Geschichte über den gefährlichen Drachen schauten sie ein wenig verwirrt, weil die meisten Elfen nur die guten Drachen kannten. SandyLee erzählte daher von den Knochenfunden, den vielen toten Wildtieren jeden morgen und die unheimlichen Geräusche jede Nacht und das ihr Spähernest von dem Drachen niedergebrannt wurde. Schnell wurde es bei den Erzählungen dunkel und SandyLee begleitete die Elfen ins Dorf.

Im Dorf der Elfen angekommen, kamen der Gruppe direkt ein paar besorgte Elfen entgegen die die kleinen Elfen schon vermissten. SandyLee erzähle, dass sie die Elfen ganz aufgeregt im Wald gefunden hatte. Sie waren im Wald dem Schatten begegnet, der die kleinen Elfen offenbar nicht als Bedrohung oder Gefahr ansah und laufen ließ. Die kleinen Elfen hatten aber alle mächtig Angst und waren sehr aufgeregt. SandyLee berichtetete, dass sie die Elfen erstmal mit ein paar Erzählungen beruhigt hat, bevor sie mit ihnen zum Dorf zurückging. Daraufhin mischte sich die Königin der Elfen in das Getümmel und verbot den Elfen ohne wichtigen Grund in die Wälder zu gehen. Vor allem die Kleinen sollten nicht ohne Begleitung erwachsender Elfen aus dem Dorf gehen. SandyLee hielt die ganze Zeit Ausblick nach ihrer Freundin Candia, welche sie genau wie Xiue nicht im Dorf entdecken konnte.

SandyLee schrieb eine kleine Notiz:

„Liebe Cindy,

die Aufregung im Elfenland ist sehr groß, die Bedrohung durch den Schatten erzeugt eine riesen Anspannung. Wäre es möglich Krieger als Wachen zur Beruhigung der Elfen abzustellen? Und bringt mir bei der Gelegenheit ein paar Brieftauben mit.

Kala SandyLee“

SandyLee band die Notiz zusammen und schickte ihre vorletzte Brieftaube auf die Reise. Als der Trubel sich gelegt hatte setzte SandyLee sich in eine der Hängematten und wartete dort beim Knistern des Lagerfeuers auf Candia.

Xiue schaute ihrem Töchterchen besorgt hinterher, als SandyLee und Candia durch die Tür traten. Ein hörbarer Seufzer gesellte sich zu dem Knistern des Feuers. Die Elfe der Einhörner setzte in ihren Stuhl am Kamin und dachte nach. Sie wusste, dass sie weder mit einem Schwert noch mit einem Bogen gut umzugehen wusste. Innerlich wünschte sie sich jetzt einen Bogen, der immer sein Ziel traf ganz gleich wie ungeschickt man war. Aber selbst so ein magischer Bogen konnte gegen den Schatten nichts ausrichten. Die Wächterin der Einhörner überlegte hin und her.

„Ob Wasserpfeile ihm etwas entgegen zu setzen hätten?“ schoss es ihr durch den Kopf. Aber die Zauber zur Wasserbeschwörung waren kompliziert und erforderten eine hohe Konzentration. In aufgeregtem Zustand wäre sie dazu nicht in der Lage und eine Waffe dieser Art herzustellen, überstieg ihr Wissen. Xiue umklammerte ärgerlich die Armlehne. Da fiel ihr Blick auf die noch immer geöffnete Schatulle. Mit einem Mal sprang sie auf und widmete sich dem Inhalt des Kästchens. Xiue legte einige Dinge beiseite, griff tief mit der Hand hinein und der halbe Arm verschwand in der Schatulle. „Wo sind sie denn?“ murmelte Xiue und holte einen Haufen Papyrusrollen hervor. Sie griff nach einer Rolle mit einem blauen Band und verstaute die anderen Sachen wieder in dem Kästchen. „Urlug losta“ sprach die Elfe der Einhörner. Der kleine Drache legte sich über das Schloss und löste sich samt Schatulle in Luft auf. In ihren großen Stuhl sitzend, blickte die Elfe auf die kleine Schriftrolle und ein zufriedenes Lächeln manifestierte sich auf ihrem Gesicht.

Cindy die Kriegerin des Feuers sass im Kreis ihrer Getreuen. Alle Krieger hatten sich um das Feuer versammelt und beratschlagten wie sie sie den Kampf mit dem übermächtigen Gegner aufnehmen sollten. Cindy war überhaupt nicht einverstanden gewesen als Atrista ihr die Pläne der Hoheiten mitteilte. Die Königin sollte als Lockvogel dienen und alleine auf dem Dorfplatz auf den Schatten warten um ihn in Sicherheit zu wiegen. Wie soll man eine Königin schützen die sich einer solchen Gefahr aussetzt. Cindy hatte wütend protestiert und ihre engsten Gefährtinnen unterstützten den Protest. Arista aber hatte, ganz in der Art einer selbstherrlichen Kriegsherrin sämtliche Proteste ignoriert und einfach verlangt, dass die Krieger sich zu fügen hatten und gefälligst einen Plan auszuarbeiten hätten. „Ich erwarte, dass ihr die Königin schützt, egal was es kostet, geht an die Arbeit und verliert jetzt nicht die Nerven.“ Mehr hatte die Herrin über Krieg und Frieden nicht zu sagen und war wieder im Sanctum verschwunden.

Mitten in der Diskussion um das beste Vorgehen platzte Jasemin, die Unfreie und Vertraute der Hoheiten. Jasemin kam direkt auf Cindy zu und drückte ihr ein Papier in die Hand. „Eine Nachricht aus dem Elfenland“, rief sie aufgeregt, „eine Nachricht von Sandy“ Cindy nahm das Papier und überflog es, dann runzelte sie die Stirn und stöhnte auf: „Auch das noch, als hätten wir nicht genug zu tun.“ Die Krieger standen von ihren Sitzen auf und scharrten sich enger um Cindy. Alle waren sie neugierig, was Cindy so aus der Fassung gebracht hatte. Kaum hatte Cindy erklärt was in dem Papier zu lesen war ging wieder ein aufgeregtes Palaver los. Cindy lies ihre Gefährtinnen eine Weile diskutieren und hörte stumm zu. Nach einer Weile erhob sie sich, hob den Arm und bat um Ruhe. „Krieger“, begann sie, „es hilft alles nichts. Wir müssen alles tun damit an diesem Tag nichts schief geht. Angstvolle Elfen könnten uns den ganzen Plan kaputt machen. Das dürfen wir nicht riskieren.“ Als Cindy sah, dass auch ihre Krieger dieser Meinung waren, überlegte sie kurz und wählte unter den Anwesenden fünft erfahrene Krieger aus. „Ihr werdet sofort aufbrechen, und euch bei der Königin der Elfen melden. Sie wird euch sagen wo die neuralgischen Punkte sind und wo ihr am besten für Beruhigung sorgen könnt. Die Elfen sind unsere Freunde. Wenn ihnen etwas zustößt möchte ich nicht der Arbitra unter die Augen treten müssen“ Die fünf Auserwählten begannen sofort das Notwendigste zusammen zu suchen und sich reisefertig zu machen. Die übrigen Krieger verabschiedeten ihre Schwestern wohlwissend, dass man sich erst wieder sah an dem Tag an dem der Schatten bekämpft werden sollte und auch mit der traurigen Gewissheit, dass beim nächsten Treffen die eine oder andere nicht mehr unter ihnen sein könnte. Cindy nahm jede der fünf Kriegerinnen in den Arm und wünschte ihnen viel Glück. „Seid tapfer Schwestern wir sehen uns hier oder bei den Göttern.“ Gedankenverloren schaute sie den aufbrechenden Kriegern nach. „Vergesst nicht im Späherhorst vorbeizuschauen und ein paar Tauben mit zu nehmen“, rief sie den Kriegern noch hinterher bevor diese um eine Waldbiegung verschwunden waren. Cindy verschränkte die Arme vor vor ihrer Brust. Innerlich verfluchte sie die beiden Hoheiten. „Wie kann man nur so einen wahnwitzigen Plan ausarbeiten“, dachte sie und schüttelte den Kopf.

Es war früher morgen als Junn sich erhob. In der Höhle war es immer noch dunkel. Seit vielen Wochen war sie nun bereits bei den Elfen. Sie fühlte sich immer noch an einigen dieser Tage schwach und rastlos. Etwas musste in ihrer Wunde zurückgeblieben sein. Häufig genug spürte sie einen brennenden Schmerz an ihrem Herzen. Dieser wurde um so heftiger, je intensiver sie an den Schatten dachte. Düstere nebelhafte Bilder zogen immer wieder vor ihrem inneren Auge vorbei. Sie sah sich selbst kniend vor dem Schatten. Diese Bild hatte sie schon einmal gesehen. Damals als sie am Strand von Amazonien am Strand lag. Einzig der Erfahrung und Umsichtigkeit der Schamanin sowie der Mut der Kriegerin Janina hatten ihr die Chance zum Überleben gegeben. Plötzlich durchzuckte es sie wie ein Blitzschlag. Eisige Kälte breitete sich in ihrem Körper aus und sie hatte das Gefühl, eine riesige Hand presste sie zusammen so dass sie sich nicht bewegen konnte. Etwas berührte sie. Fast körperlich spürte sie wie Hände nach ihr griffen. Sie anfassten. Jede der Berührung ließ sie erzittern und erzeugte eine Gänsehaut. Sie stöhnte auf, unfähig sich zu wehren oder zu bewegen. Ein Zittern durchlief ihren ganzen Körper. Leicht am Anfang, dann in immer größeren Wellen bis sie sich in einem Schrei entlud. Sie spürte noch wie ihre Beine nachgaben und sie zu Boden sank. Einen Moment konnte sie frei durchatmen. Ihr Atem gefror einige Zentimeter vor ihrem Mund und bildeten eine immer größer werdende Eisplatte. Ungläubiges Staunen spiegelte sich in ihren verklärten Augen. Sie fühlte sich benutzt und schmutzig. Immer noch unfähig sich zu bewegen sah sie wie Zeichen in das Eis erschienen. Der Ton der dabei zu hören war, klang wie das Ritzen eines Steins auf einer Glasplatte. Es drang bis in die Haarwurzeln und ließ ihre Haare abstehen. Etwas zwang sie die Zeichen zu lesen die sich in dem Eis bildeten.

Dunkel schlägt das Herz,
einziges Zeichen des Lebens.
Kreaturen der ewigen Finsternis entstiegen.
Ihr die suchet nach Frieden, nach Ruhm,
lasst euch eins gesagt sein:
Golden die Kriegerin,
die erscheint in der finstersten Stunde
steht zur Seite der silbernen Elfe,
die das Schicksal das Schatten ankündigt.
Seid ihr berufen,
gebogen vom Schicksal,
geformt von der Zeit
Kinder des Lebens, Kinder des einen im Herzen.
Gezeichnet vom Bösen
Erst wenn der des Mondes erlischt,
ist es das Werk der Sonne das Licht bringen mag.
Erst wenn fällt die Gelehrte aus Silber,
wird erkannt was solang im Dunkel lag.

Mit einem klang wie zerberstende Herzen zersprang die Eisplatte in Milliarden kleinster Kristalle die sich wie Nadeln in ihre Haut zu bohren schienen. Der Druck hörte schlagartig auf und die Kälte verschwand in den Steinen. Junn sank stöhnend und zitternd nach vorne. Erst jetzt spürte sie die Nässe die an ihren Schenkeln herab lief. Ihre Kleidung war an vielen Stellen zerrissen und sie blutete aus mehreren Wunden. Kratzspuren zeichneten sich auf ihrem Körper ab. Sie stand langsam auf und bewegte sich tastend dem Ausgang der Höhle zu. Dies war eindeutig ein Angriff gewesen. Sie zitterte noch immer als sie endlich den Ausgang der Höhle erreicht hatte und längst im Wasser des Flusses lag um sich zu säubern. Sie schloss die Augen vor Wut und Verzweiflung. Der Schatten hatte sie hier, an dem Ort wo sie sich sicher fühlte, überfallen und missbraucht. Sie wusste, das die Zeit gekommen war, wo sie der dunklen Macht gegenübertreten musste.

Als Candia bat das SandyLee sie doch begleiten soll, meinte diese nur, dass sie leider noch eine kurze Reise nach Amazonien machen müsse, um ihre Hoheiten alle neuen Informationen zu überbringen. Candia war traurig das ihre Freundin schon wieder aufbrechen wollte, aber ihr war auch bewusst wie wichtig es war das die Königin und auch die Richterin der Amazonen von den Erkenntnissen, die die Seelenverwandte der kleinen Elfe erfahren hatte, zu unterrichten. So machte dich das zierliche Elfenwesen auf um zu Bett zu gehen und nahm sich vor SandyLee alles nach ihrer Rückkehr zu erzählen, den diese hatte versprochen so schnell wie möglich zurückzukommen. Am nächsten Morgen stand Candia besonders früh auf. Denn die Amazone Janina sollte an diesem Tag kommen und sie im Kampf unterrichten. Aufgeregt und gleichzeitig neugierig stieg die kleine Elfe aus ihrem Bett und machte sich auf den Weg zum Dorfplatz, dort hatte SandyLee ihr gesagt würde Janina auf sie warten. Gespannt wartet sie nun und kurze Zeit später kam die angekündigte Lehrmeisterin des Kampfes. Höflichst verneigte sich Candia vor der ihr noch fremden Kämpferin und fragte diese ob sie diejenige sei die SandyLee erwähnt hatte? Die Amazone antwortete ja und stellte sich erst einmal vor, dann begann das Training. Sie wurde von einer sehr hübschen leicht bekleideten Frau begleitet.Die kleine Elfe hatte keinerlei Erfahrung im Kampf und so zeigte ihr Janina alles Grundlegende, auch in die Kunst des Ausweichens wurde sie eingewiesen. Die Amazone schien sehr überrascht wie schnell das sanftmütige Wesen die Lektionen lernte.

Nach den Übungen stellte Janina ihr ihre Begleitung vor. Es war Afra, sie gehörte der Amazone, so wurde es der kleinen Elfe erklärt. Candia wunderte sich wie jemandem aus dem Menschenvolk ein anderer Mensch gehören konnte, doch sie stellte keine Fragen. Die Amazone zeigte ihr sogar das Zeichen mit dem man erkennen konnte das diese Frau in ihrem Beszitz war. Es war eine schöne Tattoowierung auf dem linken Oberschenkel, mit einem grossen „J“ darin. Das zierliche Wesen hatte schon oft von Besucher gehört das es Orte geben soll an denen es sogar normal war, aber glauben wollte sie diese nie. Nachdem die Amazone ihr alles gezeigt hatte was in diesem kurzen Zeitraum möglich war verabschiedete diese sich auch bald. Candia war etwas erschöpft und versuchte sich bei einem kleinen Spaziergang durch den Wald zu entspannen und erholen. In Gedanken versunken schlenderte die kleine Elfe durch den Wald nahe der Höhle des Drachen. Immer wieder überlegte sie angestrengt wie sie SandyLee den letzten Traum oder besser gesagt, die letzte Begegnung mit diesem Wesen aus Licht erklären sollte. Nach einer Weile machte sie sich wieder auf den Rückweg zum Dorfplatz. Im Dorf der Elfen angekommen erblickte Candia auch schon ihre Freundin SandyLee, die es sich in einer der Blätterhängematten gemütlich gemacht hatte. Dabei kam Candia erst in den Sinn wie erschöpft sie eigentlich sein muss bei den ständigen Reisen zwischen Amazonien und dem Elfenland. Mit liebevollem Blick und leisem Schritt näherte sich die kleine Elfe und räusperte sich um ihre Amazonenfreundin nicht zu erschrecken. Ohne ihre Seelenverwandte auch nur zu Wort kommen zu lassen, begann die kleine Elfe ihr zu erzählen was ihr in ihrem letzten Traum für eine seltsame Begegnung widerfahren ist. Als sie fertig war sah Candia ihre Amazonenfreundin fragend und hilfesuchend an.

SandyLee lauschte den Worten von Candia undwar ein wenig erschrocken als sie die Worte hörte. Allerdings fügte sich das Ganze sehr gut in die bisherigen Puzzlestückchen. SandyLee begann sofort alles aufzuzeichnen und machte auch eine passende Notiz für die Hoheiten der Amazonen fertig. Sorgfältig band SandyLee die Notiz an ihre letzte Taube und sendete diese mit den Aufzeichnungen über die Inhalte von Candias Träumen/Begegnungen in Richtung Amazonien.“So liebe Freundin, dies war meine letzte Taube, hoffentlich kommen bald ein paar Krieger zum Schutz und bringen mir Tauben mit“ , sagte SandyLee zu Candia und dachte dabei „und hoffentlich auch ein Stück Fleisch“ „Ich bin mir sicher unsere und eure Hoheit werden die Informationen zu nutzen wissen und die Strategie für den Kampf gegen den Schatten darauf anpassen. Ich bin bis zum Kampf als deine Begleiterin abgestellt und werde alles tun um dich zu beschützen“ SandyLee bemerkte das Flattern der Flügel und nahm ihre Freundin zur Beruhigung in die Arme.

Candia verstand nicht wieso plötzlich Kriegerinnen im Elfenland zum Schutze eingesetzt wurden, doch es nahm ihr etwas die Angst. Als SandyLee sie in ihre Arme nahm konnte die kleine Elfe den Herzschlag ihrer Freundin hören und er wirkte ungemein beruhigend. Plötzlich spürte das zierliche Wesen einen stechenden Schmerz in ihrer Brust und krümmte sich darunter in den Armen der Amazone. „Was ist das?“ hauchte Candia mit schwerem Atem. Sich beugend vor Schmerz versuchte die Candia aufzustehen, sie versuchte in die Richtung in der Junn´s Hölle lag zu gehen, doch sie schaffte es nicht, nicht alleine. Hilfesuchend sah sie SandyLee an, versuchte ohne Klang Worte mit ihren Lippen zu formen und hoffte das ihre Seelenverwandte sie verstehen würde. „Hilf Junn“ Dann deutete sie nur in Richtung Fluss und blieb kauernd liegen.

SandyLee vernahm wie Candia plötzlich zusammenzuckte und zusammensackte. SandyLee wollte ihrer Freundin helfen, doch diese deutete zum Fluss und flüssterte etwas. SandyLee konnte den Namen junn verstehen und sah daraufhin zum Fluss. Am Fluss lag etwas, was SandyLee aus der Entfernung nicht erkennen konnte. Zerrissen zwischen den beiden Alternativen Candia zu helfen oder dort hinzulaufen erstarrte SandyLee kurz, doch Candia deutete zum Wasser. SandyLee rannte zum Wasser und sah da Junn liegen. Sofort ging sie zu der tapferen Kriegerin um ihr zu helfen, doch junn war zu sachwach um aufzustehen. SandyLee war nicht unbedingt die stärkste der Amazonen, aber trotzdem gelang es ihr Junn auf den Rücken zu nehmen und zum Haus der Heilerin zu tragen. Die Heilerin schickte SandyLee sofort aus ihrem Haus und begann sich um Junn zu kümmen. SandyLee war völlig ausser Puste, doch da war ja auch noch Candia, also rannte sie zu Candia und kümmerte sich um die kleine Elfe, die auf dem Boden hockte. In dem Moment kamen auch die Kriegerinnen an, die Sandy unterstützen um auch Candia zu der Heilerin zu bringen. SandyLee bat die Kriegerinnen die Tauben in den Taubenschlag am großen Baum zu packen und dann mit annemarie einen Plan für die Unterstützung der Elfen beim Wache halten zu machen. SandyLee wartete vor dem Haus der Heilerin während im inneren Junn und Candia behandelt wurden. Zum ersten mal seit langen regte SandyLee sich wieder so richtig auf weil der Schatten wieder mal zuschlagen konnte und sie vorher die Anzeichen nicht deuten konnte. SandyLee lief auf und ab und murmelte immer wieder „So ein Mistkerl, ich könnte ihm an die Grugel gehen“. Nach einiger Zeit kam Xiue die SandyLee wohl einige Zeit beobachtet hat und beruhigte sie erstmal mit einem Kräutergetränk und ein paar beruhigenden Worten. SandyLee erzzählte Xiue sofort was passiert war, überschlug sich aber immer wieder mit den Worten, so dass Xiue sie bremsen musste.

Xiue stand am frühen Morgen auf. Die Vögel zwitscherten fröhlich, als sie mit ihrer kleinen Schriftrolle Richtung Dorfzentrum ging. Sie beobachtete Candia eine Weile, die mit Geschicklichkeit den Weisungen Janinas folgte und verschwand dann um ein paar Zutaten für einen Zaubertrank zu holen. Die Wächterin der Einhörner schaute immer wieder auf ihre Papyrusrolle, murmelte unverständlich wo sie dies oder jenes finden könnte. Nach einiger Zeit war Xiue wieder am Rand des Dorfes angelangt und hatte sich in ein Einhorn verwandelt, um die Kräuter besser riechen zu können, die sich unter den Wiesenblumen versteckten. Xiue lief ins Dorf und schaute nach ihrem Töchterchen, doch Candia und die Amazonen waren nicht zu sehen. Da erschien plötzlich Drough und schaute sich um. Der Elfe der Einhörner gefror das Blut in den Adern und sie duckte sich hinter die großen Trommeln, die mitten auf dem Platz standen. Ein junger Elf kam fröhlich herbei und grüßte Xiue. Erschrocken fuhr sie zusammen. Zum Glück beachtete der Schatten sie nicht und beide machten sich schnellstens aus dem Staub. Xiue rannte hinter ein Haus und beobachtete den Schatten aus sicherer Entfernung. Irgendwann verschwand er Richtung Wald und die Elfe wieherte freudig in ihrer Einhorngestalt. Die Wächterin der Einhörner ging in ihr Haus und begann die Zutaten für den Zaubertrank vorzubereiten. Die Elfe hatte sich gerade frischen Tee zubereitet, als sie ein Schimpfen in der Nähe ihres Hauses hörte. Voller Neugier lief sie mit dem Tee hinaus. Da sah sie SandyLee, wie sie vor dem Haus der Heilerin auf und ab spazierte und ihrer Wut freien Lauf liess. Die Elfe der Einhörner beobachtete das Spiel eine Weile und ging dann vorsichtig auf sie zu. „SandyLee beruhige dich. Hier hab ich einen Kräutertee für dich. Komm setz dich einen Moment hier hin und berichte mir genau was geschehen ist“ mit diesen Worten setzten sich beide. Die Amazone nahm hastig ein paar Schluck und sprudelte dann mit ihrer Geschichte nur so heraus. Xiue konnte kaum folgen und bat SandyLee ihr das Geschehen nicht so hastig zu erzählen. Langsam beruhigte sich SandyLee und Xiues Flügel zitterten als sie erfuhr, was vorgefallen war.

Candia erwache langsam, der Schmerz hatte nachgelassen, Orientierung suchend sah sie sich um und erblickte Junn in einem anderen Bett im Zimmer. Vorsichtig versuchte sie sich aufzusetzen, doch die Heilerin wollte sie zuerst noch einmal gründlich untersuchen bevor sie das erlaubte. Die kleine Elfe lies alles bereitwillig über sich ergehen, denn ihr war klar das wenn der Tag kommt sie unbedingt wieder auf den Beinen sein musst. Als die Heilerin fertig war, sah sie erstaunt zu Candia und sagte alle sei bestens, also ob nichts gewesen wäre und sie könne sich das nicht erklären. Die kleine Elfe sah besorgt zu Junn und sah frag zur Heilerin. Diese bemerkte ihren Blick und versicherte ihr, das es ihr bald wieder besser gehen würde, da die Wunden nicht zu tief seien. Doch leise murmelte sie noch: „Zumindest die Äusseren, doch wer weis was sie für seelische Qualen erlitten haben muss.“ und wandte sich wieder Junn zu. „Darf ich also gehen?“ fragte Candia erstaunt. Die Heilerin nickte nur und zeigte auf die Tür. Die Sorge um Junn war der zierlichen Elfe ins Gesicht geschrieben, als sie das Haus der Heilerin verliess. Draussen angekommen sah sie auch schon wie Xiue und SandyLee, am Boden sitzend, redeten. Wobei eher SandyLee es war die mit Xiue redete als umgekehrt. Langsam ging sie auf die beiden zu. Xiue war innerlich völlig aufgewühlt und fühlte sich hilflos angesichts der scheinbar übermächtigen Bedrohung. Der Gedanke daran schnürte ihr den Hals zu und je weiter SandyLee erzählte desto mehr erzitterte sie. Ihre Aufregung war ihr sichtlich anzusehen. Da sah sie wie Candia auf auf sie zu kam. „Ist dir auch nichts geschehen?“ Xiue sprang auf und umarmte Candia voller Verzweiflung und Tränen in den Augen.

Drough Thor sass in einer Ecke seines Unterschlupfes auf Dark Cloud und fieberte dem morgigen Tag entgegen. Morgen soll es geschehen. Die Königin der Amazonen hatte ihm ihre Hilfe zugesagt und versprochen, dass an diesem Tag die Elfenkriegerin Junn für ihn am Dorfplatz warten sollte. „Eine vernünftige Frau diese Königin“, murmelte Drough, „sie denkt an die Zukunft.“ Drough nahm sich vor die Königin zu belohnen und sie zur Herrscherin über viele Völker zu machen. Wenn er an die Richterin dachte verzog sich sein Gesicht zu einer Grimasse. „Für diese Schlange ist kein Platz in der Zukunft“, sprach er vor sich hin, „das Volk der Amazonen hört auf sie, wenn auch manchmal widerwillig aber ihre Macht ist viel zu groß. Nein für dich habe ich keinen Platz, du wirst sterben.“ Drough lachte vor sich hin als er daran dachte, dass er für den Tod der Richterin nicht einmal selbst Hand anlegen musste. Er musste nur dafür sorgen, dass sie in vier Tagen nicht in den Tempel konnte um das Ritual ihres Regenerationszyklusses durchzuführen. Er war der kleinen Dunkelelfe auf Arach dankbar. Sie hatte ihm erklärt warum die beiden Amazonenführer seit Jahrhunderten dieses Volk führen konnten ohne zu altern. „Atrista! Nur noch vier Tage dann bist du nichts als alter dreckiger Staub!“

Drough streckte sich genüsslich. „Und morgen bin ich das mächtigste Wesen das diese Welt je gesehen hat“. In Gedanken überlegte er sich schon die nächsten Schritte, überlegte welche Gestalt er wohl am besten annehmen sollte…Drough mahnte sich selbst zur Ruhe. „Eines nach dem Anderen, zuerst diese Elfenkriegerin.“ Drough biss sich auf die Unterlippe als er an seine Erlebnisse der letzten Nacht dachte. Er hatte versucht ohne die Amazonen an die Kriegerin heran zu kommen. Er war auf dem Elfenland gewesen. Dieses Geflügel hatte sich sofort ängstlich verzogen und als er sich im Wald versteckt hatte bemerkte er doch tatsächlich wie eine Elfe vor einem Felseingang eine geheime Tür öffnete und darin verschwand. Er wartete geduldig an der Seite bis sie wieder heraus kam, nutzte einen Moment der Unachtsamkeit und stahl sich hinter der Elfe in die geheime Höhle. Ruhig wartete er bis die Elfe den Eingang wieder verschlossen hatte, dann erst sah er sich in der Höhle um. Seine Gedanken überschlugen sich, er konnte sein Glück kaum fassen als er die Kriegerin dort hinten auf einem Lager schlafen sah. Niemand in der Nähe, der ihm jetzt noch seinen Triumph vereiteln konnte.

„Jetzt oder nie“, dachte er sich und trat an das Lager heran. Junn schlief tief und fest. Kurz entschlossen legte er ihr eine Hand in den Nacken, fuhr eine Kralle aus seinem Finger und spritzte ein Gift in ihren Körper. Der Körper der jungen Kriegerin bäumte sich kurz auf als die scharfe Kralle in das Fleisch eindrang, ein kurzes Stöhnen dann war wieder Stille. „Schlafe, meine Liebe, du wirst nichts spüren, dein Tod kommt im Schlaf“, murmelte er und streichelte ihr dabei über das Gesicht. Drough begann auch sofort mit seinen Vorbereitungen. Um das Blut der Elfenkriegerin in sich aufnehmen zu können musste er sich selbst erst verwandeln. Wie schon bei den anderen Ritualen wo er Kräfte und seine Macht sammeln konnte musste er sich hierzu erst verstofflichen, einen Körper annehmen. Er schaute sich in der Höhle um und fand einen geeigneten Platz. Er hob die Hände um Kontakt mit der Herrscherin der Haljo aufzunehmen. Aber trotz aller Bemühungen wollte sich der Feuerkreis nicht materialisieren. Immer und immer wieder versuchte er es, jedoch ohne Erfolg. Er probierte seine anderen Kräfte aus. Er versuchte die Luft in Eis zu verwandeln, die Steine glühend zu machen, Feuer aus seinen Händen zu schießen, alle Magie versagt. Diese Höhle musste einen besonderen Schutz haben, denn Elfenzauber alleine kann es nicht sein. Der Zauber der Elfen und die Magie der Schamanen hatten noch nie gewirkt gegen ihn. Enttäuscht und verärgert gab Drough auf. „Dann eben übermorgen meine Kleine, dort draussen schützt dich keine Höhle“, murmelte Drough und betrachtete sich die Schlafende. „Sie ist schön und sie gehört mir“, dachte er und schob die Felle und das Leder das ihren Körper verhüllte zur Seite. Eine Weile betrachtete er sich den nackten Körper, fuhr mit den Fingern die Konturen der Brüste nach. Die scharfen Krallen schnitten in das Fleisch und und zeichneten eine blutige Spur. Sie musste den Schmerz spüren, denn im Schlaf stöhnte sie auf und in ihrem Gesicht konnte man deutlich die Qualen erkennen die sie gerade durchlitt. Sie spürte den Schmerz und war machtlos und als Drough ihr die Beine öffnete war ein letztes verzweifeltes Aufbäumen in ihr. Mitleidlos drang Drough in sie ein. „Du gehörst mir“, flüsterte er ihr ins Ohr. Als Drough merkte, dass das Gift in der Wirkung schwächer wurde lies er von ihr ab und versteckte sich in einer Ecke der Höhle. Die Kriegerin erwachte, sah die Spuren an ihrem Körper und als sie sich bewusst wurde, dass dieser Traum sehr real gewesen war, versuchte sie aus der Höhle zu entkommen. Noch benommen von dem Gift öffnete sie die Tür und taumelte hinaus bis zu dem Fluss. Drough schlich durch die offen gelassene Tür und verschwand ungesehen in den Wäldern.Drough schüttelte ärgerlich den Kopf als er in Gedanken die letzte Nacht durchlebte. „Wenigstens hatte ich mein Vergnügen“, zischte er durch die Zähne dann dachte er nur noch an den morgigen Tag .

Die kleine Elfe Candia fühlte sich überwältigt, als Xiue sie in die Arme nahm und doch war sie auch dankbar. Candia sah aufmunternd zu ihrer Ziehmutter auf, wischte eine herunterkullernde Träne aus ihrem Gesicht und sagte, lautgenug so das auch SandyLee es hören konnt: „Mir fehlt nichts, es ist als ob nichts gewesen wäre, doch Junn geht es nicht so gut. Die Heilerin versichterte mir aber das es ihr bis morgen gewiss wieder besser gehen würde, da sie einen sehr starken Willen und noch stärkere Selbstheilungskräfte hat.“ Bei den letzten Worten sah sie zu beruhigend und mit liegevollem Blick zu SandyLee. Dann flüsterte sie noch ganz leise zu Xiue: „Wie kommt es das ich so eine starke Verbindung zu Junn habe? Wie ist das möglich? Weist du etwas darüber? Es ist doch nicht normal das ich solch starke Schmerzen von ihr einfach so empfangen kann.“ Nach diesen Worten drückte sie sich nocheinmal ganz liebevoll an Xiue und wartete auf ihre Erklärung.

Die Bühne war gerichtet, der Vorhang noch geschlossen, das Vorspiel vor dem Vorhang war aber im vollen Gange.

Kamaria sprach:

„Oh du böser Bruder Drough, deine Spielchen werden dein Verhängnis sein. Ich hatte es geahnt das du irgendwann, die Amazone Junn finden würdest, auch trotz des guten Verstecks der Elfen. Aber die Elfen sind clever und mit ein wenig Hilfe von mir, hat Xiue die Höhle in eine Festung verwandelt, sie hat es nicht gemerkt, aber die Hilfe war nötig da hier nur die reine Energie einen Schutz aufbauen kann um solche Attacken wie von Drough zu unterbinden oder abzuschwächen. Nur lange halten diese Energiefelder nicht, und es ist gut das es morgen endlich ein Ende gibt, egal wie es ausgeht ob positiv oder negativ. Ich werde alles tun damit Drough nicht sein Ziel erreicht und um ihm das nicht so einfach zu machen, werde ich mich ins Nirvana zurückziehen und zur gegeben Zeit am richtigen Ort zu sein.

Drough du wirst es nicht leicht haben——— ich auch nicht——– aber die Geschichte der Amazonen und der Elfen muss weiter gehen————————“